Checkout funktioniert nicht im Shop? Das prüfen Sie zuerst

Wenn der Checkout in Ihrem Shopify- oder WooCommerce-Shop nicht funktioniert, klären Sie zuerst, wo es hakt: vor der Zahlung (Button oder Kassenseite), bei der Zahlung (PayPal, Klarna, Karte) oder danach (die Bestellung wird nicht angelegt oder bleibt auf „Zahlung ausstehend“). Prüfen Sie dann drei Dinge, die nichts kosten: die Statusseiten von Plattform und Zahlungsanbieter, die letzte Änderung, die jemand gemacht hat (App, Plugin, Theme, Einstellung), und ob der Zahlungsanbieter noch im Testmodus steht oder alte API-Schlüssel nutzt. Funktioniert der Checkout nach 15 Minuten immer noch nicht und gehen Bestellungen verloren, rufen Sie einen Entwickler, der heute beginnen kann. Bei We Do Dev Work startet ein Senior-Entwickler am selben Tag für 75 € pro Stunde zzgl. MwSt., ohne Mindestabnahme.
Ist nicht nur der Checkout, sondern die ganze Website offline, beginnen Sie mit meine WordPress-Website ist offline.
Die ersten 15 Minuten: was Sie selbst prüfen können
Notieren Sie, was Sie finden, mit Uhrzeit.
- Fehler nachstellen. Bestellen Sie auf dem Smartphone über mobile Daten und im privaten Fenster am Laptop. Notieren Sie den genauen Schritt, an dem es scheitert, und machen Sie einen Screenshot der Fehlermeldung. Betrifft es alle Kunden oder nur einen Browser, ein Land, eine Zahlungsart?
- Statusseiten prüfen. Shopify veröffentlicht shopifystatus.com mit einer eigenen Zeile für Checkout, weist aber darauf hin, dass Störungen bei einem kleinen Teil der Shops dort nicht immer erscheinen. Prüfen Sie auch Ihren Zahlungsanbieter: PayPal, Klarna, Stripe, Adyen und Mollie haben jeweils eine. Ist die Plattform gestört, kann kein Entwickler das schneller beheben.
- Fragen, was sich geändert hat. Eine neue App oder ein Plugin, ein Update, eine Theme-Anpassung, ein Tracking-Skript, eine Cache- oder Sicherheitseinstellung, eine neue Währung. Die meisten Checkout-Ausfälle folgen auf eine Änderung.
- Bestelldaten ansehen. Bei Shopify verweist die Hilfe zu Zahlungsproblemen auf die abgebrochenen Checkouts und den Bestellverlauf. Bei WooCommerce lesen Sie die Bestellnotizen und öffnen unter
WooCommerce > Status > Logsdasfatal-errors-Log, das WooCommerce automatisch führt. - Zahlungseinstellungen prüfen. Ist der Testmodus aus? Gelten die Live-Schlüssel noch? Shopify nennt falsche Zugangsdaten als häufige Ursache bei Drittanbietern, und ohne aktiven primären Zahlungsanbieter meldet der Shop, dass er derzeit keine Zahlungen annehmen kann.
- Zertifikat prüfen. Eine Sicherheitswarnung auf der Kassenseite deutet auf ein abgelaufenes SSL-Zertifikat oder gemischte Inhalte hin.
- Alternative anbieten. Fällt nur eine Zahlungsart aus, deaktivieren Sie diese vorübergehend.
Shopify: wo es meistens hakt
Shopify betreibt den Checkout selbst; kaputt geht meist das, was Sie oder Ihre Apps hinzufügen.
- Apps und Checkout-Anpassungen. Apps können über den Checkout-Editor Blöcke auf Checkout-, Danke- und Bestellstatusseite einfügen; bei Plus können Apps auch die Schritte Information, Versand und Zahlung anpassen (Shopify). Deaktivieren Sie den zuletzt hinzugefügten App-Block und testen Sie erneut.
- Alte Skripte, die abgeschaltet wurden. Shopify hat
checkout.liquidund zusätzliche Skripte auf Danke- und Bestellstatusseite am 28. August 2025 abgeschaltet, Script-Tags dort am 26. August 2026 für Shops ohne Plus (shopify.dev). Ist Ihr Conversion-Tracking plötzlich still, ist das der wahrscheinliche Grund; der Checkout selbst funktioniert. - Theme-Anpassungen am Warenkorb. Kommen Kunden nicht vom Warenkorb zur Kasse, ist der Button im Theme verdächtig. Vergleichen Sie mit einer unbearbeiteten Kopie oder machen Sie die Änderung rückgängig.
- Einstellungen beim Zahlungsanbieter. Bei Drittanbietern Zugangsdaten und Testmodus prüfen und den Support über
Einstellungen > Zahlungenkontaktieren.
WooCommerce: wo es meistens hakt
- Konflikt nach einem Update. Der offizielle Leitfaden von WooCommerce empfiehlt: auf ein Standard-Theme wechseln, alles außer WooCommerce und der betroffenen Erweiterung deaktivieren, dann einzeln wieder aktivieren. Im Live-Shop tun Sie das auf einer Staging-Kopie oder mit dem Fehlerbehebungsmodus des Plugins Health Check, der Plugins und Theme nur für Ihre eigene angemeldete Sitzung abschaltet. Denken Sie in Deutschland auch an Rechtstext-Plugins wie Germanized: Sie passen den Bestell-Button und die Checkboxen im Checkout an und gehören deshalb in jeden Konflikttest.
- Warenkorb und Kasse im Cache. WooCommerce verlangt, dass Warenkorb, Kasse und Mein Konto vom Caching ausgenommen werden, weil sie Daten des aktuellen Kunden zeigen (WooCommerce). Ein neues Cache-Plugin, eine CDN-Regel oder der Cache des Hosters kann den Checkout einfrieren.
- Webhooks, die nicht ankommen. Viele Zahlungsarten bestätigen die Zahlung nachträglich mit einem Aufruf Ihrer Website. Wird dieser blockiert, zahlt der Kunde, aber die Bestellung bleibt auf „Zahlung ausstehend“. Stripe versucht es im Live-Modus bis zu drei Tage und wertet eine Weiterleitung als Fehler (Stripe); Mollie versucht es 10-mal in 26 Stunden und hört dann auf (Mollie). Firewalls, Sicherheits-Plugins und Weiterleitungen sind die üblichen Verursacher.
- SSL und gemischte Inhalte. WooCommerce empfiehlt, den ganzen Shop über https zu betreiben; Warnungen kommen meist von Bildern, Skripten oder Stylesheets, die noch über http laden (WooCommerce).
- PHP-Fehler. Eine weiße Seite oder ein endloser Ladekreis deutet meist auf ein PHP-Problem hin (WooCommerce). Das fatal-errors-Log zeigt Datei und Zeile und damit oft das verantwortliche Plugin (PHP-Logs finden).
Symptom, wahrscheinliche Ursache, was tun
| Was Sie sehen | Plattform | Wahrscheinliche Ursache | Was tun |
|---|---|---|---|
| Fehler an der Kasse für alle Kunden | Shopify | Störung bei Shopify | shopifystatus.com prüfen, Kunden informieren, abwarten |
| Button „Zur Kasse“ reagiert nicht oder führt zurück | Beide | Theme-Anpassung, Skript einer App oder eines Plugins, Tag-Manager | Letzte Änderung zurücknehmen, im privaten Fenster testen |
| Eine Zahlungsart fehlt | Beide | Länder-, Währungs- oder Betragsregeln, Zahlungsart nicht aktiviert, Testmodus | Bedingungen und Dashboard des Anbieters prüfen |
| Kunde hat bezahlt, Bestellung bleibt „ausstehend“ | WooCommerce | Webhook blockiert oder fehlgeschlagen | Webhook-Log beim Anbieter, Firewall und Weiterleitungen prüfen |
| Weiße Kassenseite oder Ladekreis ohne Ende | WooCommerce | PHP-Fehler, JavaScript-Konflikt, Cache | fatal-errors-Log lesen, Kasse vom Cache ausnehmen, Konflikttest auf Staging |
| Falscher Warenkorbinhalt oder falsche Preise | WooCommerce | Warenkorb oder Kasse gecacht | Warenkorb, Kasse, Mein Konto in jeder Cache-Ebene ausnehmen |
| Sicherheitswarnung im Browser | Beide (eigene Domain) | Abgelaufenes Zertifikat oder gemischte Inhalte | Zertifikat erneuern, http-Links korrigieren |
| Gestern lief alles, nach Updates nicht mehr | WooCommerce | Konflikt mit Plugin, Theme oder PHP-Version | Backup zurückspielen, Update erst auf Staging testen |
| Tracking nach dem Kauf ausgefallen | Shopify | Alte Skripte oder Script-Tags abgeschaltet | Tracking mit Pixeln oder Checkout-Erweiterungen neu aufsetzen |
Zahlungsarten in Deutschland
- PayPal: Prüfen Sie bei Ausfällen paypal-status.com und das Händlerkonto.
- Klarna: eigene Statusseite unter status.klarna.com; im Shop meist über ein Klarna-Plugin oder über Stripe, Adyen oder Mollie angebunden.
- Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay: über Shopify Payments, Stripe, Adyen oder Mollie.
Wissen Sie, welcher Anbieter hinter welcher Zahlungsart steckt: Dort schauen Sie nach, wenn eine davon ausfällt.
Checkout sicher testen
- Shopify: nutzen Sie ein Test-Gateway oder den Testmodus von Shopify Payments. Solange ein Anbieter im Testmodus ist, können Kunden keine echten Bestellungen aufgeben; schalten Sie ihn direkt danach zurück (Shopify).
- WooCommerce: testen Sie auf einer Staging-Kopie mit dem Zahlungsanbieter im Sandbox-Modus, wie WooCommerce empfiehlt.
- Der letzte Check: eine kleine echte Bestellung, zum Beispiel per PayPal, danach stornieren und erstatten. Ihr Anbieter kann Gebühren berechnen. Nur so prüfen Sie die ganze Live-Kette einschließlich Webhooks.
Was Sie Ihren Kunden in der Zwischenzeit sagen
Setzen Sie einen kurzen Hinweis auf die Website: Die Online-Zahlung ist vorübergehend gestört, Bestellungen sind per E-Mail oder Telefon möglich, und niemand wurde doppelt belastet. Haben Kunden ohne Bestätigung bezahlt, sagen Sie ihnen, dass Sie jede Zahlung manuell prüfen. Pausieren Sie Anzeigen, die auf einen kaputten Checkout führen.
Was ein Ausfall kostet
Wir haben keine verlässliche veröffentlichte Zahl zu den Kosten eines Checkout-Ausfalls gefunden. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: entgangener Umsatz pro Stunde = Bestellungen pro Stunde zu dieser Tageszeit x durchschnittlicher Bestellwert. Ein Shop mit 6 Bestellungen pro Stunde zu 60 € an einem Werktagabend verliert so rund 360 € pro Stunde, dazu Werbebudget und Kunden, die nicht wiederkommen.
Wann Sie einen Entwickler rufen
- Plattform oder Anbieter gestört: nein. Kommunizieren und abwarten.
- Testmodus, Schlüssel oder fehlende Zahlungsart: selbst lösen oder mit dem Support des Anbieters.
- Kaputt nach einem Update oder einer neuen App, ohne sauberen Rollback: ja.
- Kunden zahlen, aber es entstehen keine Bestellungen: ja, heute.
- Weiße Seiten, PHP-Fehler, Cache- oder Firewall-Regeln: ja, das ist Server- und Codearbeit.
- Ihre Agentur oder Ihr Freelancer kann heute nicht: genau dafür gibt es Notfallhilfe.
Was Sie bereithalten sollten
- Einen Mitarbeiter- oder Partnerzugang für Shopify oder WordPress, Hosting und das Dashboard des Zahlungsanbieters (nicht das Passwort des Inhabers).
- Beginn des Problems, genaue Fehlermeldung, Screenshots, betroffene Zahlungsarten und Länder.
- Die Liste der letzten Änderungen und Updates.
- Bestellnummern der fehlgeschlagenen oder ausstehenden Bestellungen und die passenden Zahlungs-IDs.
- Eine Person, die über einen Rollback oder das Abschalten einer Zahlungsart entscheiden darf.
Was es bei uns kostet
| Angebot | Preis (zzgl. MwSt.) | Start | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Notfallhilfe | 75 € pro Stunde, keine Mindestabnahme; am Wochenende 112,50 € pro Stunde | Am selben Tag, auch außerhalb der Bürozeiten | Checkout fällt gerade aus |
| Stundenkontingent | 910 € für 14 Stunden (rund 65 € pro Stunde), 4 Monate gültig | Innerhalb von 24 Stunden | Shops, die ab und zu einen Entwickler brauchen |
| Abo Starter | 480 € pro Monat für 8 Stunden | Antwort am nächsten Werktag | Updates und Monitoring |
| Abo Growth | 1.920 € pro Monat für 32 Stunden (60 € pro Stunde) | Reaktion am selben Tag | Shops, in denen eine Stunde Ausfall mehr kostet als eine Stunde Arbeit |
Ein Rechenbeispiel: Ein Plugin-Konflikt, für dessen Suche und Rollback wir zwei Stunden brauchen, kostet bei uns 150 €. Abos laufen mindestens 3 Monate. Wir unterzeichnen eine Vertraulichkeitsvereinbarung, arbeiten in Ihren Konten und Ihrem Repository und erklären danach, was kaputt war und wie Sie es vermeiden. Zum Vergleich mit anderen Anbietern lesen Sie was ein Notfall-Entwickler kostet.
So verhindern Sie den nächsten Ausfall
- Erst Staging. Testen Sie Updates von Plugins, Theme und PHP auf einer Kopie des Shops, inklusive Testbestellung.
- Eine feste Update-Regel. Updates an einem festen Wochentag morgens, nie direkt vor einem Wochenende, einer Kampagne oder einem Sale, und ein Backup, das Sie schon einmal zurückgespielt haben.
- Eine Testbestellung überwachen. Ein Uptime-Check zeigt, dass die Startseite lädt, nicht, dass Kunden zahlen können. Lassen Sie regelmäßig einen Checkout durchlaufen und prüfen Sie das Webhook-Log Ihres Anbieters.
- Vor der Hauptsaison lassen Sie den ganzen Ablauf prüfen. Unsere Black-Friday-Checkliste zeigt, was Sie testen sollten, und unser Black-Friday-Check erledigt das vor dem Code-Freeze für Sie.
- Ein Entwickler, der Ihren Shop kennt. Mit einem Stundenkontingent oder einem Abo geht der nächste Anruf an jemanden, der Zugang und Kontext schon hat. Einen kostenlosen Check von Sicherheit, Performance und Zuverlässigkeit macht EngineeringScore.
Checkout gerade kaputt?
Schildern Sie uns auf der Seite Notfallhilfe, was Sie sehen, mit Fehlermeldung und der letzten bekannten Änderung. Die Ursache müssen Sie nicht kennen. Ein Senior-Entwickler übernimmt am selben Tag für 75 € pro Stunde ohne Mindestabnahme und sagt Ihnen, was los ist, bevor sich Stunden summieren. Passiert das öfter, sehen Sie sich unsere Preise für ein Stundenkontingent oder Abo an.
Häufige Fragen
Warum funktioniert der Checkout in meinem Shopify-Shop nicht?
Prüfen Sie zuerst shopifystatus.com, dann zuletzt installierte Apps oder Theme-Änderungen, dann Einstellungen und Testmodus Ihres Zahlungsanbieters. Abgebrochene Checkouts und der Bestellverlauf zeigen Details zum Fehler.
Zahlung funktioniert nicht in WooCommerce seit einem Update. Was tun?
Meist ist es ein Plugin- oder Theme-Konflikt oder ein PHP-Fehler. Lesen Sie das fatal-errors-Log unter WooCommerce > Status > Logs und machen Sie den Konflikttest auf Staging, nicht im Live-Shop.
Der Kunde hat bezahlt, aber die Bestellung steht auf „Zahlung ausstehend“. Warum?
Meist erreicht der Webhook des Zahlungsanbieters Ihre Website nicht, wegen einer Firewall, eines Sicherheits-Plugins oder einer Weiterleitung. Das Webhook-Log im Dashboard des Anbieters zeigt es.
Kann Germanized den Checkout lahmlegen?
Germanized und ähnliche Plugins ändern Bestell-Button und Checkboxen im Checkout. Nach Updates gehören sie deshalb in jeden Konflikttest, wie jedes andere Plugin auch.
Wie teste ich den Checkout, ohne Kunden zu belasten?
Mit dem Test-Gateway oder Testmodus von Shopify Payments, oder auf einer WooCommerce-Staging-Kopie mit dem Anbieter im Sandbox-Modus. Zum Schluss eine kleine echte Bestellung, die Sie sofort erstatten.
Was kostet es, den Checkout von einem Entwickler reparieren zu lassen?
Bei uns 75 € pro Stunde zzgl. MwSt. ohne Mindestabnahme, Start am selben Tag; am Wochenende 112,50 € pro Stunde. Viele Probleme sind in wenigen Stunden gefunden und zurückgesetzt, eine feste Dauer versprechen wir aber nicht.
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